Auszeichnung für Firmen, die Minderheiten schützen und fördern

Am 5. April 2001 wird in der Frankfurter Börse erstmals der vom Völklinger Kreis e.V., dem Bundesverband der Gay Manager, initiierte Max-Spohr-Preis verliehen. Mit diesem Preis soll ein Unternehmen ausgezeichnet werden, das sich in besonderem Maße für die Gleichberechtigung und Integration von Minderheiten in der Firma einsetzt, das den sogenannten Diversity-Gedanken vertritt. Der Diversity-Gedanke ist die gleiche Behandlung und Förderung aller Mitarbeiter, egal welcher Nationalität und Religion sie angehören, welche Hautfarbe sie haben oder welcher sexuellen Identität sie sich zugehörig fühlen.

Die Jury setzt sich aus Vertretern der Bereiche Wirtschaft, Journalismus und Gesellschaft zusammen. Besonders erwähnt sei hier die WDR-Moderatorin Bettina Böttinger. Unterstütz wird die Verleihung von der Boston Consulting Group, einer renommierten Unternehmensberatung und von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Ex-Bundesjustizministerin), welche die Schirmherrschaft über den Preis übernommen hat.

Der Managementpreis soll eine Signalwirkung auf Unternehmen haben, die in Sachen Gleichberechtigung noch Defizite aufweisen. Außerdem soll er darauf hinweisen, wie viel Potenzial und somit mögliches Kapital ein jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen darstellt.

Der Völklinger Kreis mit seinem Sitz in Köln besteht derzeit aus 700 Managern, Unternehmern und Freiberuflern aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Verwaltung. Er setzt sich für die Gleichberechtigung Schwuler nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in der Gesellschaft ein.

Völklinger Kreis verleiht Managementpreis