H....wie Haftpflichtversicherungen

Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet für den entstandenen Schaden mit all seinem Vermögen, seinem Hab und Gut, bis der Schadenersatzanspruch abgegolten ist. Das kann ein Leben lang Schulden bedeuten!! Schulden die jedoch nicht sein müssen, da man sich über eine Private Haftpflichtversicherung absichern kann.

Diese deckt innerhalb der Deckungssummen den entstandenen Schaden. Wundert Euch nicht über die zum Teil hohen Beträge, aber wenn man zum Beispiel einen Menschen verletzt und dieser eine lebenslange Rente fordert, weil er einen dauerhaften Körperschaden davon getragen hat, relativieren sich diese Summen. Vorsatz bleibt natürlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Zum Beispiel kann man mit dem Fahrrad einen Unfall verursachen, der solcherart Schadenersatzforderungen zur Folge hat. Eine übergelaufene Badewanne kann einen Nässeschaden in der darunterliegenden Wohnung verschulden, ein Brandloch auf einer fremden Jacke, weil beim Rauchen Asche oder Glut nicht dort gelandet ist, wo sie hingehört, oder die umgestoßene Vase in einer fremden Wohnung... dies sind nur Möglichkeiten von Schäden, die durch die Versicherung gedeckt sind. Jedoch gibt es auch Ausschlüsse, welche nur über eine andere Art der Haftpflichtversicherung abgedeckt werden können. Dazu gehören die KfZ-Haftpflichtversicherung, welche abgeschlossen werden muß, um ein Fahrzeug zuzulassen. Diese Versicherung schreibt der Gesetzgeber vor. Was ist weiterhin kein Bestandteil der Privaten Haftpflichtversicherung? Folgende Risiken kann man extra versichern: Tierhalter-, Öltank-, Jagd-, Berufs-, Vermögensschaden-, Umwelt-, Vertrauensschaden-Haftpflichtschäden. Ein weiterer Vorteil einer Haftpflichtversicherung ist die "versteckte" Rechtsschutzfunktion der Versicherung. Unberechtigte Schadenersatzansprüche werden nämlich (auch gerichtlich) abgewehrt und die Kosten erstattet. Ganz wichtig ist jedoch: Niemals einen Schaden, den man verursacht hat, anerkennen. Zuerst den Schaden der Versicherung melden, denn ansonsten ist die Versicherung von der Verpflichtung zur Leistung frei. Einfach dem Geschädigten erklären, daß man den Schaden seiner Versicherung meldet. Die Gesellschaften behalten sich nämlich das Recht vor, selbst zu prüfen, ob ein Schadenersatzanspruch gerechtfertigt ist oder nicht. Die Möglichkeit der Prüfung besteht jedoch nicht mehr, wenn der Schädiger seine Schuld bereits anerkannt hat.

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