Rettung naht

Warum nicht mal selber eine Party aufziehen? Die beiden Dresdner Andreas und Wolfgang dachten darüber nicht nur nach, sondern packen es auch an. Beide verbindet das Interesse an Musik und beide wissen auch mit Plattentellern umzugehen. Doch warum der Name Notaufnahme? Wolfgang arbeitet in eben solcher, und auch Andreas ist Mediziner. Doch der Name wurde von Bekannten kreiert. Und so steigt am 28. Juli die "Notaufnahme"-Party. Austragungsort ist ein discoerprobter Studentenclub an der Ecke Marschnerstraße/Dürerstraße.

Die Gäste erwartet Musik vor allem aus dem House-Disco Bereich. Das ganze wird abgerundet durch Pop, elektronische Musik und allgegenwärtige Klassiker. Doch die beiden wollen durchaus auch auf die Geschmäcker des Publikums eingehen.

Eingeladen sind Schwule, Lesben und diesbezüglich tolerante Mitmenschen. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es sich nicht um eine professionelle Veranstaltung handelt. Die beiden haben Spaß an der Musik und wollen andere daran teilhaben lassen. Es ist also keineswegs eine konkurrierende Party, sondern vielmehr eine Ergänzung in der momentan lauen Dresdner Partyszene für Homosexuelle. Und wer weiß, wenn die Party Zuspruch findet, sind Fortsetzungen nicht ausgeschlossen.

Selber organisieren, statt nur meckern. Andreas und Wolfgang zeigen, daß es geht. Gegenpol wünscht viel Spaß bei der "Notaufnahme":

sfx

Notaufnahme am 28.07.2001
Im Studentenclub Dürerstraße, Eingang Marschnerstraße
Beginn 22 Uhr, Eintritt 5 DM
www.notaufnahme-dieparty.de

Notaufnahme