Aufgrund des Beschlusses des Landtags von Sachsen-Anhalt zum Abbau von Diskriminierungen und Benachteiligungen gleichgeschlechtlich Lebender vom 18.01.1996 und dem Gesetz zum Abbau von Benachteiligungen von Lesben und Schwulen vom 22.12.1997 wurde seit 1997 in allen Polizeidirektionen des Landes Sachsen-Anhalt die Funktion einer Ansprechpartnerin/eines Ansprechpartners für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eingerichtet. Nunmehr gibt es diese Funktion seit März 2000 auch an der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben.

Ansprechpartner sind nicht nur für gleichgeschlechtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da, sondern für alle Angehörigen der Fachhochschule der Polizei zur Hilfestellung und Unterstützung bei Fragen zur Thematik. Sie arbeiten mit anderen Beauftragten sowie dem Personalrat der Fachhochschule der Polizei zusammen und sind vor allem für die themenbezogenen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen verantwortlich.

Durch die Besetzung des Ansprechpartners wird zukünftig die Einbeziehung der Thematik durch die Fachhochschule der Polizei in Lehre, Ausbildung und Fortbildung befördert.

Man sieht, auch in der Insitution Polizei bemüht man sich um Erziehung zu Toleranz.

Einrichtung der Funktion eines Ansprechpartners für gleichgeschlechliche Lebensweisen an der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt